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Standort

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Kurzbeschrieb



















Geplante und ausgeführte Arbeiten











Wasserrad und Radaufnahmegestell










* Vom "Bausatz" zum fertigen Wasserrad *




















> "Rollout" des Rades am 03.02.2018



 

 












 




 

>> Montage des Wasserrades bei der Dittligmühle

> Montage und Kontrolle des Wasserrades

>> Letzte Einstellarbeiten





> Zum Artikel in der  Berner Zeitung vom  18. April 2018







>> Einweihung des Wasserrades am 28. April

2018

> Die "Erbauer" des Wasserrades vom VRL

Am unteren Bildrand: Simone Niggli, 23-fache OL-Weltmeisterin und Gantrisch-Goldkorn-Botschafterin

> Musikalische Umrahmung des Anlasses durch das Alphorn-Trio Dittligsee mit Enrico und Monika Curschellas-Bürgi und Niklaus Wenger

>> Die eingeladenen Gäste wurden von der Familie Wenger mit einem grosszügigen Apéro Riche verwöhnt 

> Offizielle Inbetriebnahme des Wasserrades

>> Wasserrad in Betrieb

Befindet sich in Privatbesitz


Mühle 3, 3636 Längenbühl




"...dagegen klappert frisch und fröhlich die Dittligmühle, bald 100 Jahre den Familien Wenger gehörend. Am 18. Mai 1848 erhielten Joseph Wenger [...] und der Müller Christian, die Konzession zu einem Mahlgang mit Rönnle und einem Rad. [...] Es wurde ihm gestattet, das Wasser aus dem Dittligsee, einem typischen Moränenbecken, zu verwenden. [...] Seit 1924 betreut dessen Sohn Wilhelm die Müllerei, die während dem letzten Krieg immer voll beschäftigt war. Möge die altvertraute Mühle noch recht lang ihren Betrieb aufrecht erhalten."    (Gafner: Alte Mühlen im Amt Thun)

 Bis 1920 wurde die Dittligmühle von einem Wasserrad angetrieben. Mit der Industrialisierung zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts musste das Wasserrad zuerst einer Turbine und später endgültig dem elektrischen Fortschritt weichen. Der nicht mehr benötigte Mühlenbach wurde in der Folge in den Boden verlegt und verschwand für mehrere Jahrzehnte im Untergrund. Damit erloschen auch  die Wasserechte und die Konzession der Dittligmühle. 

 Im Zuge der Renaturierung wurde der Mühlenbach  2015 wieder aus dem Untergrund an die Oberfläche zurück geholt, um damit den ungehinderten Ausfluss aus dem Dittligsee zu gewährleisten. Auf Grund dieser Bach-Freilegung wurde die Idee geboren, dass nach 170 Jahren  doch  auch wieder ein echtes Wasserrad an die Wasserkraft, bzw. Energie zum Betreiben der Mühle erinnern sollte.

 Der Verein Radwerk Landshut (VRL), der aus idealistischen Gründen alte Wasser- und Energiequellen als Zeitzeugen wieder instand stellt und der Nachwelt erhaltet, ist zufälligerweise auf den renaturierten Mühlebach aufmerksam geworden. Daraus ergab sich das Projekt „Wasserrad Dittligmühle.“

Da die Gewässer heute weitgehend geschützt sind ist es leider nicht mehr möglich, an dieser Stelle ein Wasserrad direkt aus dem Mühlebach zu betreiben. In der Folge wurde in Zusammenarbeit mit den Behörden ein bewilligungsfähiges Projekt erstellt. Die Baubewilligung liegt nun seit September 2017 vor und es ist beabsichtigt, das Projekt 2018 zu realisieren.

 Zur Finanzierung suchen wir weitere Gönner und Sponsoren die sich für den Erhalt von technischen Kulturgütern engagieren möchten. Details finden Sie auf unserem >Flyer.

 Die Inbetriebnahme war auf den 28. April 2018 geplant. Die Einweihungsfeier konnte termingerecht abgehalten werden


■ Projektierungsarbeiten

■ Mithilfe Unterlagenerstellung für die Baueingabe

■ Berechnungen und Konstruktion Wasserrad und Radaufnahmegestell

■ Materialbeschaffung

■ Herstellung und Montage des Wasserrades

■ Herstellung und Schweissen des Radaufnahmegestelles

■ Zusammenbau Rad und Radaufnahmegestell

■ Transport nach Längenbühl (teilzerlegt)

■ Komplette Montage und Inbetriebnahme bei der Dittligmühle



Technische Daten:

Rad Ø:                     3500mm

Anzahl Schaufeln:   30

Material:                   Eichenholz (CH)

Stahlwelle Ø:           100mm