Arbeitssituation

Der VRL hat ein neues Arbeits-Objekt erhalten. Es handelt sich um die Dittligmühle in Längenbühl. Diese Mühle wurde bis 1920 mit einem Wasserrad vom Mühlenbach gespiesen. Nachher kam noch eine Turbine zum Einsatz, bis anschliessend die gesamte Mühle elektrifiziert wurde. Gleichzeitig wurde der Mühlenbach in den Boden verlegt. Im Zuge der Renaturierung wurde der Mühlenbach  2015 wieder aus dem Untergrund an die Oberfläche zurück geholt. Es kam der Wunsch auf, wieder ein "ursprüngliches Wasserrad aus einheimischem Eichenholz" anzufertigen und über dem Mühlenbach zu montieren. Diese anspruchsvolle Arbeit wurde dem VRL übertragen. Am 28. April 2018 fand die Einweihungsfeier des Wasserrades statt. Bis im Herbst wird das Wasserrad in die erste Schaumühle der Schweiz integriert.  >Details


Die Anlagen Aeschbacher und Fischer sind im Dauerbetrieb und produzieren Energie, welche ins öffentliche Netz eingespiesen wird. Die beiden Anlagen bedürfen in nächster Zeit keiner grösseren Arbeiten. 


In der Zwischenzeit konnte auch die Anlage Bären fertiggestellt und dem Dauerbetrieb übergeben werden. Das Schöpfrad erfüllt wieder seinen ursprünglichen Zweck. Das geschöpfte Wasser wird einem schönen, antiken Brunnentrog an der Hausmauer zugeführt. Der Überlauf wird in den Bach zurückgeleitet.

Die Anlage beim Bären ist ein willkommener Blickfang für Jung und Alt. Beim Betrachten des Wasserschöpfvorganges kann man sich fast wieder ein wenig in frühere Zeiten zurückversetzt fühlen. Es fehlen nur die Postkutschen mit ihren durstigen Pferden...

Ausführliche Angaben zu allen Anlagen finden Sie unter "Projekte". Oder noch besser: Sehen Sie sich doch die Anlagen einmal in Natura an, es lohnt sich!